Nordic Walking

Auf Trekkingtouren empfiehlt sich in jeden Fall die Verwendung von Wanderstöcken. Dadurch werden nicht nur die Belastung durch den Rucksack durch Umverteilung des Gewichts auf Arm- und Brustmuskeln gemildert, sondern auch die Kniegelenke, speziell beim Bergabgehen, entlastet. Um den Gebrauch von Wanderstöcken zu verinnerlichen und gleichzeitig die Kondition aufzubauen, empfiehlt sich Nordic-Walking.

Trainingspensum für Einsteiger

Anfangs wird mit einer Distanz von ca. 3 km gestartet, die 3 mal die Woche absolviert werden sollte. Innerhalb von 3 Wochen sollte man sich auf 6 km steigern. Walken bedeutet nicht spazieren zu gehen, sondern Fortbewegung mit raschen Schritten und aufrechter Körperhaltung.

 

Stockeinsatz

Der bewusste, diagonal ausgeführte Stockeinsatz - der rechte Stock berührt gleichzeitig mit der linken Ferse den Boden - kann durch den intensiveren Einsatz von Arm- und Oberkörpermuskulatur das Tempo erhöhen und somit die Effizienz des Trainings steigern. Intensiver wird das Walking, wenn Streck-Sprünge eingebaut werden (max. 20 Sprünge).

 

Untergrund

Die besten Ergebnisse beim Nordic Walking werden auf leicht bergigen Wegen erzielt, der Sport kann aber in nahezu jedem Gelände effektiv ausgeführt werden.

 

Körperhaltung

Es sollte darauf geachtet werden, die Schultern nicht zu verkrampfen, Oberkörper und Hüften in einem lockeren Schwung zu halten und die Füße nach vorne gerichtet zu haben. Im Gegensatz zum Langlaufen, werden die Hände beim Nordic Walking bei der Streckung nach hinten ganz geöffnet und umgreifen nur beim direkten Aufsetzen auf den Boden den Stock komplett. Es sollte auf einen festen, leicht federnden Schritt geachtet werden, bei dem sich bewusst mit den Zehen abgedrückt wird.

 

Seitenstechen

Wichtig dabei ist eine gleichmäßige Atmung und ein sicherer Schrittrhythmus. Tritt dabei Seitenstechen auf, drosselt man die Geschwindigkeit und atmet verstärkt aus.